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Luxemburg Air Show

von Stefan Schmoll, Hartmut Seidel, Torsten Mörke

Auch bei den Oldtimern gab es viele Lücken. 15 Maschinen der Salis Collection aus La Ferté Alais waren angekündigt: Ju 52 und DC-3 sollten Rundflüge machen - und hatten keine Versicherung zur Passagierbeförderung. Die Spitfire wartete auf Ersatzteile, die P-51 Mustang hatte einen Motorschaden, die MS-317 hatte in der Vorwoche eine Notlandung. Auch die deutsche Me 108 hatte einen Motorschaden. Trotzdem standen auch diese Oldtimer bis zum Tag der Veranstaltung auf der Teilnehmerliste im Internet. Und auch für adäquaten Ersatz (schließlich besteht die SalisCollection nicht nur aus 15 Maschinen!!!) wurde leider nicht gesorgt. Trotz diesem großen Wermutstropfen lohnte sich der Weg, denn einige der Oldtimer sind in Deutschland nicht gerade Stammgäste.
Teil 1 - Moderne Flugzeuge
Teil 2 - Oldtimer
Aero 145 Das viersitzige Reiseflugzeug Aero 145 ist - ähnlich wie zwei An 2 von Classic Wings - in Farben der `Deutschen Lufthansa´ gehalten. In den Fünfzigern gabe es kurzzeitig in beiden deutschen Staaten diese Parallele. Da die Namensrechte allerdings bei der bundesdeutschen Lufthansa waren, wurde die ostdeutsche Gesellschaft in `Interflug´ umbenannt.
An 2 Den Rundflugpart von DC 3 und Ju 52 übernahm kurzfristig eine Antonow 2 der Classic Wings aus Stadtlohn. Anwesend war die D-FAIR.
Beech 18

Beech 18

Wirklich ein optischer Leckerbissen ist die farbenfrohe Beech 18 der Salis Collection aus La Ferté Alais gewesen.

 

Die gelbe Unterseite war ein netter Kontrast zum grauen Himmel.

Bü 131 Auch in Luxemburg gibt es die klassiche Bücker Jungmann. Die LX-ZAZ fliegt allerdings nicht mit Originalmotor, sondern wurde auf einen Lycoming Boxermotor umgerüstet.
L 19 Ein weiterer Oldtimer aus Luxemburg ist diese Cessna L 19 Bird Dog.
Bü 181 Diese Bücker 181 D-EEXE ist kein Original aus deutscher Produktion, sondern ein Nachbau aus Ägypten. Die gelbe Heliopols Gomhoura ist in Breitscheid stationiert.
T-6

T-6

Die Harvard Staffel aus Frankreich zeigte gekonnt, dass in dem amerikanischen Trainer einiges an Potenzial steckt.

 

Bei der traditionellen Airshow zu Pfingsten kann man in La Ferté Alais leicht eine Staffel mit 10 - 12 Maschinen in der Luft erleben.

RAF SE5A Der Pilot der RAF SE-5A ist Jaques Krinne, der ehemalige Leader der Patrouille de France. Die Maschine ist ein Nachbau und normalerweise in La Ferté Alais stationiert
Skyraider Neben der mächtigen Douglas Skyraider sieht der Alpha Jet wie eine kleine Sportmaschine aus.
T-6

T-6

Als besonderer Leckerbissen bei den angereisten Harvards sei hier die F-AZHE genannt. Sie spielte bereits mehr oder weniger gekonnt eine Grumman Hellcat.

 

Die Salis Collection verfügt über einige aufwändig umgebaute Flugzeuge, die in Film und Fernsehen eingesetzt werden.

Skyraider Die furiose Ouvertüre einer jeden ordentlichen Skyraidervorstellung ist die Flügelentfaltung. Die F-AZFN der Salis Collection flog ein tolles Programm - leider jedoch in großer Entfernung und in strömendem Regen.
Stampe Vom klassischjen Trainer Stampe fanden zwei in Deutschland stationierte Maschinen den Weg in die Eifel.
T-6 Auch aus Deutschland kamen zwei Harvards. D-FAME und D-FUKK sind in Aachen stationiert und fliegen gemeinsam mit der SIAI Marchetti von Ralf Niebergall eine tolle Formationsnummer.
Yak-11

Yak-11

Yak-11

In den Achtzigern Hat Jean Salis dutzende eingelagerter Yak 11 aus ägyptischen Beständen übernommen.

Die Mehrzahl aller weltweit derzeit flugfähiger Maschinen stammen aus dieser Quelle. Dadurch ist der Typ gerade in Frankreich noch zahlreich vertreten.

Einige Maschinen wurden - wie die F-AZNN - zu Einsitzern umgebaut.

FW 44

FW 44

Diese Focke Wulf FW 44 Stieglitz wurde vor einigen Jahren in Finnland entdeckt und in La Ferté Alais wieder flugfähig restauriert.

Leider sind von dem klassichen Trainer nur noch wenige Exemplare in flugfähigem Zustand. Umso schöner, dass wir hier sogar ein in Frankreich zugelassenes Exemplar genießen konnten.

 

 

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