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Flugtag Hilzingen 2008

- von Hartmut Seidel -

Teil 2 - Weitere Highlights
Während der Flugveranstaltung in Hilzingen am 20. und 21. September 2008 zeigte die Bravo-Lima-Formation aus Deutschland gemütliche, aber sehr schön anzusehene Formations-Flugvorführungen mit insgesamt drei Maschinen vom Typ Piper PA-18 Super Cub.
Der 22. Internationale Flugtag am 20. und 21. September 2008 auf dem Flugplatz Hilzingen beinhaltete auch ein Oldtimer-Meeting, zu dem etliche verschiedene interessante historische Flugzeuge angereist waren. Von dem legendären Doppeldecker vom Typ Bücker Jungmann waren gleich mehrere Maschinen vor Ort.
Die Bravo-Lima-Formation entstand in Anlehnung an die berühmte "Burda-Staffel", die von Mitte der fünfziger Jahre an bis 1973 ähnliche Vorführungen gezeigt hat und ebenfalls mit Piper Super Cub Maschinen ausgerüstet war. Einer der Piloten der Bravo-Lima-Formation ist übrigens Hanko Streifeneder, der früher schon bei der originalen Burda-Staffel geflogen ist.
Auch von dem berühmten Kunstflug-Doppeldecker Bücker Jungmeister war ein Exemplar beim Flugtag 2008 in Hilzingen mit dabei.

Die Bravo-Lima-Formation beendete ihre Vorführungen in Hilzingen jeweils mit dem sogenannten "Luftballonrammen". Hierfür lässt man vom Boden aus etliche Bündel von kleinen Kinderluftballons aufsteigen, die dann mit den Flugzeugen gejagt und zum Platzen gebracht werden.

Viele der internationalen Teilnemer an der Flugveranstaltung in Hilzingen waren aus der Schweiz angereist, die schweizerische Grenze liegt nur wenige Kilometer von Hilzingen entfernt. Auch dieser Doppeldecker vom belgischen Typ Stampe SV 4 A von der Fluggruppe Albatros war aus der Schweiz zu Gast.
Zum Flugprogramm des Internationalen Flugtag 2008 in Hilzingen gehörte auch das Absetzen von Fallschirmspringern. Diese beiden Springer vom Zoller-Hof-Team des Fallschirmsportclub Pfullendorf führen gerade einen Kappenformationssprung durch.
Die Smaragd CP 301 S ist eine von der deutschen Firma Binder-Aviatik hergestellte Version des bereits in den fünfziger Jahren konstruierten zweisitzigen französischen Flugzeugtyps Piel Emeraude. Das französische Wort "Emeraude" bedeutet übrigens ins Deutsche übersetzt "Smaragd".
Für das Absetzen der Fallschirmspringer des Zoller-Hof-Teams wurde diese Dornier Do 27 des Fürstenberg Fallschirm-Teams verwendet.
Ein weiterer interessanter Oldtimer zu Besuch beim Flugtag in Hilzingen 2008 war diese Maschine vom Typ Morane-Saulnier MS 505, ein 1946 in Frankreich gebauter Fieseler Storch.
Die flugbegeisterten Besucher des Internationalen Flugtag 2008 in Hilzingen hatten vor Ort auch die Möglichkeit, mit mehreren verschiedenen Luftfahrzeugtypen kostengünstige Rundflüge durchzuführen. Eine der Rundflugmaschinen war dieser Antonov An-2 Doppeldecker des schweizerischen Vereins Starflight Switzerland ( www.starflight.ch ).
Neben den vielen in unserem Bericht schon gezeigten sehr interessanten Oldtimermaschinen war beim Internationalen Flugtag 2008 in Hilzingen aber auch ein ganz neues und modernes Flugzeug vor Ort : Die S-Ray 007 von Iren Dornier, dem Enkel des berühmten Flugzeugkonstrukteurs Dr. Claude Dornier.
Am Samstag dem 20. September 2008 wurde mit der Antonov An-2 ein Sonderflug in Formation mit den vier Maschinen des in Teil 1 dieses Berichts schon vorgestellten Pioneer Teams aus Italien durchgeführt. AirVenture-Mann Hartmut Seidel hatte die Gelegenheit, diesen Formationsflug an Bord der An-2 mitmachen zu können.
Die S-Ray 007 ist das Projekt eines neuen ultramodernen zweisitzigen Amphibienflugzeugs, welches auf einer reinen Wasserflugzeug-Konstruktion aus dem Jahre 1921 beruht : Der Dornier Libelle. ( www.do-sray.com )
Dieses Foto der Antonov An-2 vom Verein Starflight Switzerland zeigt sehr schön die Lage des Flugplatz Hilzingen mit dem Berg Hohentwiel im Hintergrund, auf dessen Gipfel sich die Ruine der alten Festung Hohentwiel befindet. Direkt hinter dem Hohentwiel liegt die etwa 45.000 Einwohner zählende Stadt Singen.
Als Schleppmaschine für das bereits in Teil 1 dieses Berichts gezeigte Swift S-1 Segelflugzeug von Henry Bohlig wurde diese Maschine vom französischen Typ SOCATA Rallye 235 GT verwendet.
Am Wochenende des Flugtag Hilzingen 2008 konnte man auch bei Rundflügen mit dem robusten alten STOL-Mehrzweckflugzeug vom französischen Typ Max Holste Broussard von Bernd Axenbeck richtig schönes rustikales Buschflugzeug-Feeling mit herrlichem Sternmotorensound geniessen ( www.buschflieger.eu )
Mit dieser Beech 18 von Carlo Ferrari war auch eine Maschine der Kategorie "Warbird-Transportflugzeug" zum Internationalen Flugtag 2008 nach Hilzingen gereist.
Zusätzlich zu den Mitfluggelegenheiten in den Flächenflugzeugen vom Typ Antonov An-2 und Max Holste Broussard gab es für die Besucher des Flugtag Hilzingen 2008 auch die Möglichkeit zu Rundflügen mit diesem Hubschrauber vom Typ Agusta-Bell Jet Ranger der schweizerischen Firma Skymedia ( www.sky-media.ch ).
Der Flugtag in Hilzingen 2008 war ein wohlverdienter Publikumserfolg. Bei sehr kalten Temperaturen aber glücklicherweise dabei schön sonnigem Wetter war an beiden Tagen der Veranstaltung jeweils eine Vielzahl von Besuchern auf das Segelfluggelände Hilzingen gekommen. Das ausgesprochen gute und vielseitige Flugprogramm macht schon jetzt Lust auf das nächste Mal ! Der nächste Flugtag in Hilzingen ist für den 18. und 19. September 2010 geplant. Sehen Sie hierzu aber auch regelmäßig in unseren Terminkalender, sowie auf die Internetseite des Veranstalters www.sfg-singen.de .
E N D E
 

 

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