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Airliner-Classics Speyer 2017

Am 1.Septemberwochenende ging im schönen Speyer die 2. Ausgabe der www.airliner-classics.de an den Start. Obgleich der letztjährige Stargast - die Schweizer Lockheed Super-Constellation - ausgefallen war, haben die Organisatoren für reichlich Ersatz gesorgt. Der Samstag viel witterungsbedingt leider ziemlich ins Wasser, aber ab Sonntagmittag war es dann endlich eine richtig schöne Veranstaltung.

Sie können sich schon den 23. - 24. Juni 2018 vormerken: Da gibt es in Speyer die dritten Airliner-Classics - und wenn sie bis dahin wieder in der Luft ist, dann wird die Super-Constellation auch wieder mit dabei sein!!

Für unser Team war Stefan Schmoll vor Ort und präsentiert Ihnen seine Eindrücke.

Zuerst stand die "nur" die perfekt polierte Douglas DC-3 auf dem Programm. Aber Roland Kern als Flughafenchef konnte nicht nur den Eigentümer der Formation, sondern in erster Linie auch die deutschen Behörden davon überzeugen, dass die Formation über Speyer eine richtig großartige Sache wäre?..
... Und so kam es, dass anlässlich der Airliner-Classics 2017 erstmals in Deutschland die www.classicformation.com zu bestaunen war!

Das Publikum war zu recht begeistert, denn die Formation aus Douglas DC-3 und zwei Beech 18 trat international bisher nur bei Events wie Flying Legends (Duxford) oder der Airshow in LA Ferté Alais südlich von Paris auf.

Am Samstag gab es für die Fotografen viele Möglichkeiten, "Spiegelbilder" in den Wasserpfützen zu machen. Zumindest während der Vorführung der Formation blieb das Wetter jedoch stabil.

Die DC-3 N431HM wurde 1943 gebaut und flog früher als HB-ISC.

Zwei Beech 18 (N21FS und N223CM) strahlten mit ihrer großen Schwester um die Wette.

Der Crew hat es richtig gut in Speyer gefallen. Die Chancen stehen also gar nicht schlecht, dass es im kommenden Jahr eine Wiederholung gibt.

Die Schweizer waren nicht die einzige Premiere in Deutschland. Auch die seit rund zwei Jahren in Zweibrücken beheimatete Douglas DC-3 ZS-NTE trat anlässlich der Airliner-Classics erstmals in ihren neuen Farben auf. In den kommenden fünf Jahren präsentiert sie sich als Aer-Lingus Maschine.

Erst vor wenigen Wochen wurde die DC-3 vom südafrikanischen Flugkapitän Flippie Vermeulen nach Irland geflogen, wo die neue Lackierung angebracht worden ist. Laut Aussage der Crew soll die DC-3 zukünftig mit irischer Kennung fliegen, was das Handling in Europa natürlich wesentlich einfacher macht.
Noel Flynn, Uli Spielmann und Flippie Vermeulen bildeten die sehr internationale Crew dieses sehr internationalen historischen Airliners. Die ZS-NTE ist derzeit die einzige DC-3, die in Deutschland fliegt. In Berlin steigt hoffentlich bald eine zweite nach langer Pause wieder in die Luft?. Aber das ist eine andere Geschichte!
Aus München kam die Antonow An-2 für Rundflüge nach Speyer. De große Doppeldecker ist nach wie vor ein Publikumsliebling. Und auch die Veranstalter freuten sich am frühen Samstagmorgen: Ein fieser Schauer zog gerade über das Gelände und sorgte für betretene Gesichter beim ersten Briefing als die D-FWJM - vom Wetter völlig unbeeindruckt  - zur Landung einschwebte und für ein erstes Aufatmen sorgte.
Auch die Beech 18 D-IROM (somit die dritte im Bunde) kam mit der eingespielten Besatzung von Vater & Sohn Miro und Gabriel Rieser am Samstagmorgen aus Straubing. Die beiden haben die diversen Schlechtwetterzonen einfach umflogen.
Schick sieht sie nicht nur von außen aus. Auch Innen macht die Beech 18 der beiden Enthusiasten einen perfekten Eindruck. Vater & Sohn sind übrigens echte Vollblutflieger: Kaum sind sie zurück nach Straubing geflogen, haben sie schon die Maschine gewechselt und sind mit ihrer seltenen Monocoupe 90 nach Südengland aufgebrochen, um am weltberühmten "Goodwood Revival" teilzunehmen.
Das war eine Zitterpartie... Kurz vor der Veranstaltung kam die Nachricht, dass die Junkers Ju 52 der Lufthansa in Nürnberg wegen eines Motorproblems gestrandet ist und die Mechaniker mit Hochdruck daran arbeiten. Am späten Samstagnachmittag trafen die notwendigen Ersatzteile aus Houston/TX ein und wurden umgehend von den Mechanikern eingebaut?.
... Und nachdem sich der Nebel im Rheintal am Sonntagvormittag endlich verflüchtigte, hörten wir am Himmel über Speyer endlich das ersehnte sonore Brummen das "Tante Ju".

Ohne Pause fing die Mannschaft der Lufthansa an, die gebuchten Rundflüge noch zu absolvieren. Und am Sonntagabend ging es dann gleich weiter nach Friedrichshafen zur nächsten Rundflugstation.

Auch wenn die Veranstaltung ja "Airliner-Classics" heißt, so waren natürlich auch alle anderen klassischen Gäste willkommen. Aus Bremgarten kam diese wunderschöne Cessna 195 ? und wurde von einer Beech Bonanza mit V-Leitwerk begleitet.
Die Cessna 172 ist mit mehr als 44.000 Exemplaren das meistgebaute Luftfahrzeug der Geschichte ? und auch nach mehr als 60 Jahre laufen noch immer neue Cessna 172 vom Band. Die in Mannheim beheimatete D-EHAD ist Baujahr 1956 und gehört zu den ältesten noch fliegenden Exemplaren.
Anke Jaspers kam mit ihrer Beech 33 N2778V aus Michelstadt EDFO nach Speyer. Diese Beech ist Baujahr 1947 und weltweit eine der ältesten noch fliegenden. Und wahrlich: Die 70 Jahre sieht man der polierten Schönheit wirklich nicht an.
Gleich vier Jak-52 waren vor Ort. Der vor 40 Jahren in der damaligen Sowjetunion entwickelte Trainer ist heute bei uns ein beliebtes Flugzeug für den Aerobatik affinen Piloten geworden.
Auch das www.flugwerk-mannheim.de war wieder mit ihrer Stampe und zusätzlich mit einigen von ihren Mitgliedern betriebenen Klassikern vor Ort. So kamen die Besucher auch in den Genuss des sonoren Motorsounds der in Mannheim stationierten North-American T-6.
Ebenfalls in Mannheim ist die Max-Holste Broussard stationiert. In ihr konnten die Besucher auch selber in die Luft gehen und die Pfalz von oben betrachten. Sie ist eine von nur zwei derzeit in Deutschland fliegenden Exemplaren dieses französischen Verbindungsflugzeuges.

Es war trotz des klassischen Aussehens das modernste Flugzeug am Platz. Peter Funk baut hier in Speyer nicht nur Bücker Flugzeuge neu, sondern hat auch einige eigene "moderne Klassiker" konstruiert http://www.bueckerundfunk.de

Das www.technik-museum.de liegt in direkter Nachbarschaft zum Flugplatz Speyer und war mit einem kleinen Stand vertreten. Alles in Allem eine sehr gelungene Veranstaltung. Wir freuen uns auf den August 2018, wenn die dritten "Airliner-Classics" in Speyer an den Start gehen.
E N D E
 

 

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